{"id":2189,"date":"2019-07-11T12:32:03","date_gmt":"2019-07-11T12:32:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/?post_type=avada_portfolio&#038;p=2189"},"modified":"2019-07-12T08:29:18","modified_gmt":"2019-07-12T08:29:18","slug":"tafel-5","status":"publish","type":"avada_portfolio","link":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/portfolio-items\/tafel-5\/","title":{"rendered":"Tafel 5"},"content":{"rendered":"<h3>Christian Schad und Ernst Ludwig Kirchner<\/h3>\n<p>Der Kunstmaler Christian Schad kam 1942 wegen eines Portr\u00e4tauftrags nach Aschaffenburg. Er blieb in der Stadt, da sein Atelier in Berlin im selben Jahr durch Bomben zerst\u00f6rt worden war. In dieser Zeit erhielt er von Oberb\u00fcrgermeister Wilhelm Wohlgemuth den offiziellen Auftrag, eine Kopie der Stuppacher Madonna von Matthias Gr\u00fcnewald anzufertigen. 1962 zog er nach Keilberg, wo er f\u00fcr sich und seine Frau Bettina ein Haus mit Atelier gebaut hatte.<\/p>\n<p>Wenngleich Christian Schad zeitweise in der Schweiz und in Berlin gelebt hatte, sind sich die beiden Maler nie begegnet. Schad kannte die Bedeutung Kirchners und sch\u00e4tzte seine Kunst, obwohl er selbst ganz anders malte.<\/p>\n<p>Mit seiner Berufung in die\u00a0<strong>Arbeitsgemeinschaft Aschaffenburg der M\u00fcnchner Kulturliga<\/strong>\u00a0war er von Anfang an mit dem Projekt einer Kirchner-Ausstellung in Aschaffenburg befasst. Ob er die Originale in die von der Stadt zur Verf\u00fcgung gestellten Wechselrahmen eingesetzt hatte, ist nicht belegt wohl aber, dass er f\u00fcr deren Abh\u00e4ngung und Verwahrung im Tresor der St\u00e4dtischen Sparkasse gesorgt<br \/>\nhatte.<\/p>\n<p>Christian Schad verdanken wir eine Beschreibung der meisten der ausgestellten Kirchner-Grafiken in der Main-Echo-Ausgabe vom 9. M\u00e4rz. Er vergisst auch nicht, die Technik zu benennen, in der jedes Blatt entstanden ist. Seine Anerkennung von Kirchners Schaffen wird in seinen Worten mehrfach deutlich.<\/p>\n<p>Diese kleine Ausstellung in der Luitpoldschule und ihre W\u00fcrdigung in der Presse durch Christian Schad ist die erste \u00f6ffentliche Anerkennung Ernst Ludwig Kirchners in seiner Geburtsstadt. Im selben Jahr (zehn Jahre nach Kirchners Tod) w\u00fcrdigte Franz Schaub im \u00bbMain-Echo\u00ab das Lebenswerk des K\u00fcnstlers. 1952 f\u00fchrte Anton Bruder im Rahmen einer organisierten VHS-Reise Aschaffenburger B\u00fcrger durch die erste gro\u00dfe Kirchner-Ausstellung in Mannheim, und sein Kollege Gunter Ullrich wies immer wieder auf die Bedeutung von Ernst Ludwig Kirchner hin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christian Schad und Ernst Ludwig Kirchner Der Kunstmaler Christian Schad kam 1942 wegen eines Portr\u00e4tauftrags nach Aschaffenburg. Er blieb in der Stadt, da sein Atelier in Berlin im selben Jahr durch Bomben zerst\u00f6rt worden war. In dieser Zeit erhielt er von Oberb\u00fcrgermeister Wilhelm Wohlgemuth den offiziellen Auftrag, eine Kopie der Stuppacher Madonna von Matthias Gr\u00fcnewald  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":2169,"menu_order":46,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"portfolio_category":[42],"portfolio_skills":[],"portfolio_tags":[],"class_list":["post-2189","avada_portfolio","type-avada_portfolio","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","portfolio_category-maedchen-mit-hut"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio\/2189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/avada_portfolio"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio\/2189\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"portfolio_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_category?post=2189"},{"taxonomy":"portfolio_skills","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_skills?post=2189"},{"taxonomy":"portfolio_tags","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirchnerhaus.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_tags?post=2189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}