Termine und Veranstaltungen
BLICK.FANG.MODERNE
Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit
Zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit wandelte sich das Menschenbild grundlegend. Kunstschaffende wie Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel suchten nach existenzieller Wahrheit in expressiven Formen, während Christian Schad oder Otto Dix ihre Mitmenschen mit scharfer Nüchternheit porträtierten. Zwischen subjektivem Ausdruck und präziser Analyse entstand ein vielfältiges Spektrum an Bildnissen, das innere Spannungen wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar macht. Die ausgestellten Werke zeigen eindrucksvoll, wie radikal die Kunst in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts den Menschen neu befragte.
Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.
Aschaffenburger Kulturtage
Ernst Ludwig Kirchner Reloaded
Gunter-Ullrich-Preis für Kunstpädagogik 2026
Das KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg zeigt die besten Arbeiten des von der Gunter Ullrich Stiftung Aschaffenburg ausgelobten Gunter Ullrich-Preises für Kunstpädagogik 2026. Unter dem Motto „Ernst Ludwig Kirchner Reloaded“ setzten sich Schüler*innen und ihre Lehrkräfte kreativ mit Leben und Werk des berühmtesten Sohnes der Stadt auseinander. Die Ausstellung zeigt frische Perspektiven auf Kirchner – ergänzt durch Arbeiten des Kulturpreisträgers der Stadt Aschaffenburg Gunter Ullrich, der selbst zeitlebens mit dessen Kunst im Dialog stand.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Museumsnacht Aschaffenburger Kulturtage
EXPRESSIONISMUS IN DAVOS
Ernst Ludwig Kirchner und Philipp Bauknecht
1919 begegneten sich Ernst Ludwig Kirchner und Philipp Bauknecht erstmals in Davos. Beide hatten den Ort in den Schweizer Alpen aus gesundheitlichen Gründen als Wohnsitz gewählt. Sie traten in einen künstlerischen Austausch und schätzten die Arbeiten des jeweils anderen. Beide malten expressionistisch: kräftige Farben, vereinfachte Formen – doch ihre Ergebnisse könnten kaum unterschiedlicher sein. Kirchners Werke strahlen kantige Dynamik und existenzielle Spannung aus, Bauknechts Bilder dagegen ruhige, farbpoetische Harmonie. Die Ausstellung zeigt, wie derselbe Ausdruckswille zu völlig verschiedenen Bildwelten führen kann.