Home2020-03-14T08:36:11+00:00

Willkommen im KirchnerHAUS

Der Jahrhundertkünstler Ernst Ludwig Kirchner wurde am 6. Mai 1880 in diesem Haus am Bayerisch-Preußischen Grenzbahnhof in Aschaffenburg geboren. Das Leben am Bahnhof und die vorbeifahrenden Züge faszinierten ihn. Das Geburtshaus des expressionistischen Malers ist denkmalgerecht saniert worden. 2013 richtete der Verein KirchnerHAUS Aschaffenburg in der früheren Wohnung der Familie einen Dokumentationsraum zur Kindheit Kirchners ein. Anfang 2014 wurden weitere Räume im Erdgeschoss für Ausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen angemietet. Nach sorgsam kuratierten und erfolgreichen Ausstellungen in den vergangenen Jahren darf sich das KirchnerHAUS seit 2017 nun auch KirchnerHAUS Museum nennen.

Kindheit

Ernst Ludwig Kirchner war ein Aschaffenburger. Er wurde am 6. Mai 1880 um halb 7 Uhr morgens in der Großen Bahnhofstraße 217D (heute Ludwigstraße 19) geboren. Er verbrachte in Aschaffenburg seine ersten Lebensjahre.

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KirchnerHAUS

Das Haus, in dem Ernst Ludwig Kirchner am 6. Mai 1880 das Licht der Welt erblickte, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vis-à-vis von dem fast zeitgleich errichteten Bahnhofsgebäude erbaut. An seiner Rückseite schloss sich ein sehr großer Garten an.

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Verein

Am 29.07.2011 wurde der Verein KirchnerHAUS­ ASCHAFFENBURG e.V. gegründet. Er setzt sich für eine angemessene Würdigung des expressionistischen Künstlers in dessen Geburtsstadt Aschaffenburg und eine kulturelle Nutzung des Hauses ein.

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Kommende Ausstellungen, Exkursionen, Vorführungen

Die Sonderausstellungen des KirchnerHAUS Aschaffenburg e.V. finden im Erdgeschoss des Hauses, dem KirchnerFORUM, statt. In unregelmäßigen Zeitabständen werden ergänzend hierzu in einem optisch abgetrennten Teil des Raums, dem KirchnerKABINETT, kleinere Ausstellungen gezeigt, die Spezialthemen zu Kirchner und seinem künstlerischen Umfeld gewidmet sind.

KirchnerKABINETT

KirchnersHÄUSER
in Davos 360°

21.03 – 26.07.2020

Anlässlich des 140. Geburtstags von Ernst Ludwig Kirchner lässt das Museum im Geburtshaus des Künstlers wesentliche Lebensorte und das Werk des bedeutenden Expressionisten vor zeitgeschichtlichem Hintergrund lebendig werden.

Innenraum „Haus in den Lärchen“, Ausschnitt einer Panorama-Aufnahme. © Werner Henke
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KirchnerFORUM

Ernst Ludwig Kirchner
LebensSTATIONEN

21.03. – 26.07.2020

Leben und Werk Kirchners werden in großformatigen Reproduktionen, Hörstationen, animierten Bildern und „Augmented-Reality“-Projekten vorgestellt und stets in den Kontext der Zeit- und Kulturgeschichte gestellt. Das Projekt „Kirchner für Sehende und Blinde“ ermöglicht es sehbehinderten und blinden Menschen Kirchners Kunst an Tastobjekten, zum Beispiel Reproduktionen seiner Holzschnitte, zu „erfühlen“. Original afrikanische Masken, die die Brücke-Künstler zu ihren Darstellungen inspirierten, dürfen in der Ausstellung ebenfalls „ertastet“ werden. Für Kinder wurden in der Ausstellung Kirchners Kinderzeichnungen, wie der Struwwelpeter, an Monitoren in Bewegung versetzt und die zugehörigen Struwwelpeter-Texte von Kindern nachgesprochen.

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KirchnerKABINETT

Ernst Ludwig Kirchner
Vor der Malerei die Architektur

19.09. – 20.12.2020

Das Studium der Architektur an der TH Dresden schloss Kirchner mit einem Diplom der Note „gut“ ab. Sowohl die Diplomarbeit als auch Architekturpläne seiner Studienzeit haben sich erhalten und belegen in zahlreichen reizvollen farbigen Fassaden- und Innenraumgestaltungen sein künstlerisches Talent. In Kooperation mit dem Baukunstarchiv Dortmund werden diese Arbeite im kunst- und kulturhistorischen Kontext vorgestellt.

Ernst Ludwig Kirchner, Studienarbeiten, Schlösschen
für einen Kunstliebhaber, perspektivische Ansicht, um 1904/05

KirchnerFORUM

Ernst Ludwig Kirchner
LebensSTATIONEN

19.09. – 20.12.2020

Leben und Werk Kirchners werden in großformatigen Reproduktionen, Hörstationen, animierten Bildern und „Augmented-Reality“-Projekten vorgestellt und stets in den Kontext der Zeit- und Kulturgeschichte gestellt. Das Projekt „Kirchner für Sehende und Blinde“ ermöglicht es sehbehinderten und blinden Menschen Kirchners Kunst an Tastobjekten, zum Beispiel Reproduktionen seiner Holzschnitte, zu „erfühlen“. Original afrikanische Masken, die die Brücke-Künstler zu ihren Darstellungen inspirierten, dürfen in der Ausstellung ebenfalls „ertastet“ werden. Für Kinder wurden in der Ausstellung Kirchners Kinderzeichnungen, wie der Struwwelpeter, an Monitoren in Bewegung versetzt und die zugehörigen Struwwelpeter-Texte von Kindern nachgesprochen.

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