Home2019-05-23T14:22:59+00:00

Willkommen im KirchnerHAUS

Der Jahrhundertkünstler Ernst Ludwig Kirchner wurde am 6. Mai 1880 in diesem Haus am Bayerisch-Preußischen Grenzbahnhof in Aschaffenburg geboren. Das Leben am Bahnhof und die vorbeifahrenden Züge faszinierten ihn. Das Geburtshaus des expressionistischen Malers ist denkmalgerecht saniert worden. 2013 richtete der Verein KirchnerHAUS Aschaffenburg in der früheren Wohnung der Familie einen Dokumentationsraum zur Kindheit Kirchners ein. Anfang 2014 wurden weitere Räume im Erdgeschoss für Ausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen angemietet. Nach sorgsam kuratierten und erfolgreichen Ausstellungen in den vergangenen Jahren darf sich das KirchnerHAUS seit 2017 nun auch KirchnerHAUS Museum nennen.

Kindheit

Ernst Ludwig Kirchner war ein Aschaffenburger. Er wurde am 6. Mai 1880 um halb 7 Uhr morgens in der Großen Bahnhofstraße 217D (heute Ludwigstraße 19) geboren. Er verbrachte in Aschaffenburg seine ersten Lebensjahre.

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KirchnerHAUS

Das Haus, in dem Ernst Ludwig Kirchner am 6. Mai 1880 das Licht der Welt erblickte, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vis-à-vis von dem fast zeitgleich errichteten Bahnhofsgebäude erbaut. An seiner Rückseite schloss sich ein sehr großer Garten an.

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Verein

Am 29.07.2011 wurde der Verein KirchnerHAUS­ ASCHAFFENBURG e.V. gegründet. Er setzt sich für eine angemessene Würdigung des expressionistischen Künstlers in dessen Geburtsstadt Aschaffenburg und eine kulturelle Nutzung des Hauses ein.

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Kommende Ausstellungen, Exkursionen, Vorführungen

Die Sonderausstellungen des KirchnerHAUS Aschaffenburg e.V. finden im Erdgeschoss des Hauses, dem KirchnerFORUM, statt. In unregelmäßigen Zeitabständen werden ergänzend hierzu in einem optisch abgetrennten Teil des Raums, dem KirchnerKABINETT, kleinere Ausstellungen gezeigt, die Spezialthemen zu Kirchner und seinem künstlerischen Umfeld gewidmet sind.

Stadtrundgang zu Ernst Ludwig Kirchner

27. Juli. 2019 um 17:00 Uhr

Der heute weltberühmte Künstler E.L.Kirchner wird 1880 in Aschaffenburg geboren, wie sah die Stadt zur Zeit der Bayerischen Monarchie aus? Pferdekutschen und Männer in Uniform, Frauen im langen Rock und Kinder im Matrosenanzug prägen das Stadtbild. Die ersten Fabriken werden gebaut, Hotelgebäude und moderne Wohnanlagen. Vorgestellt wird die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts mit dem so genannten „Pompejanischen Haus“, der „Königlichen Schlossanlage“ und der damals frisch renovierten Stiftskirche. Ein Blick aus dem Fenster seines Geburtshauses zeigt, was Kirchner als Kind gesehen hat.

Preis: 4,50 € / Person

Treffpunkt: KirchnerHAUS, Ludwigstraße 19

KirchnerFORUM

Ernst Ludwig Kirchner
LebensSTATIONEN

17.05. – 28.07 und 06.09. – 03.11.2019

(August geschlossen)

Leben und Werk Kirchners werden in großformatigen Reproduktionen, Hörstationen, animierten Bildern und „Augmented-Reality“-Projekten vorgestellt und stets in den Kontext der Zeit- und Kulturgeschichte gestellt. Das Projekt „Kirchner für Sehende und Blinde“ ermöglicht es sehbehinderten und blinden Menschen Kirchners Kunst an Tastobjekten, zum Beispiel Reproduktionen seiner Holzschnitte, zu „erfühlen“. Original afrikanische Masken, die die Brücke-Künstler zu ihren Darstellungen inspirierten, dürfen in der Ausstellung ebenfalls „ertastet“ werden. Für Kinder wurden in der Ausstellung Kirchners Kinderzeichnungen, wie der Struwwelpeter, an Monitoren in Bewegung versetzt und die zugehörigen Struwwelpeter-Texte von Kindern nachgesprochen.

zur Ausstellung

KirchnerKABINETT

Die Kirchner-Häuser
in Aschaffenburg und Davos

06.09. – 03.11 2019

Die Häuser, in denen Kirchner in Chemnitz, Dresden und Berlin lebte, sind längst zerstört. Erhalten geblieben ist sein Geburtshaus in Aschaffenburg sowie die beiden Häuser in Frauenkirch bei Davos: Das von 1918 bis 1923 bewohnte Haus in den Lärchen und das danach bis zu seinem Tode 1938 bewohnte Wildboden-
Haus. Ein Arbeitskreis des Studiengangs Multimediale Kommunikation und Dokumentation der Hochschule Aschaffenburg und des KirchnerHAUS-Vereins wird diese prägenden Wohnorte Kirchners in der Schweiz virtuell erlebbar machen. Bei seinem Geburtshaus konnte dies mit Hilfe der noch vollständig erhaltenen Baupläne von 1860 ermöglicht werden.

KirchnerFORUM

Picasso – Kirchner:
BLICK WECHSEL

15.11.2019 – 29.02.2020

Anhand einer Auswahl von ca. 60 Arbeiten auf Papier werden Porträts der beiden großen Vertreter der klassischen Moderne gegenüber gestellt. Picasso und Kirchner haben beide das quantitativ größte und qualitativ vielleicht bedeutendste druckgraphische Werk der Moderne geschaffen. Dem künstlerischen Erforschen des Menschenbildnisses im Metier der Druckgraphik haben sie sich teilsbmit ähnlichen, teils mit gegensätzlichen stilistischen Mitteln genähert und dabei Meisterwerke geschaffen. Die Ausstellung sucht die Frage zu beantworten, wo die gemeinsame, wo die entgegengesetzte Auffassung in ihrer Darstellung menschlicher Bildnisse liegt und auf welche Weise sie versuchten die „Wahrheit“ des Wesens eines Menschen in seinem Porträt künstlerisch zu erfassen.