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BLICK.FANG.MODERNE2026-02-23T12:54:20+01:00

07.03. – 14.06.2026

BLICK.FANG.MODERNE

Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit

Kaum ein Thema hat die Kunst der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie die Auseinandersetzung mit dem Menschenbild. In den Jahren zwischen Kaiserreich, Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik durchliefen Porträt und Figurendarstellung tiefgreifende Veränderungen. Künstlerinnen und Künstler reagierten auf Kriegserfahrungen, gesellschaftliche Umbrüche, Industrialisierung und Urbanisierung ebenso wie auf Fragen nach neuer individueller und kollektiver Identität.

Die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit widmet sich der großen Vielfalt an Porträts, Selbstporträts und anderen Menschendarstellungen, die in diesem Spannungsfeld entstanden. Zu sehen sind Druckgrafiken, Zeichnungen und Aquarelle von bekannten Namen wie Erich Heckel, Emil Nolde, Otto Dix, George Grosz, Käthe Kollwitz oder Karl Schmidt-Rottluff, aber auch von heute weniger bekannten. Die Arbeiten zeigen, wie unterschiedlich Kunstschaffende dieser Zeit auf ihre Mitmenschen blickten: mal eindringlich und expressiv, mal kritisch, genau und schonungslos ehrlich. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Werken von drei Künstlern mit besonderem Bezug zur Region: dem 1880 in Aschaffenburg geborenen Ernst Ludwig Kirchner, dem 1888 in Eschau im Spessart geborenen Fritz Schaefler sowie Christian Schad, der ab 1942 in Aschaffenburg und Keilberg lebte. Ihre Arbeiten verbinden die internationale Moderne mit regionaler Identität.

Alle gezeigten Werke stammen aus derselben „Privatsammlung Unterfranken“. Dadurch entsteht ein seltener, in sich geschlossener Blick auf das Menschenbild der Moderne – konzentriert, persönlich und zugleich kunsthistorisch bedeutsam. Die Ausstellung lädt dazu ein, diesen Gesichtern der Moderne zu begegnen – und dabei auch sich selbst neu zu entdecken.

Werke der Ausstellung

Ernst Ludwig Kirchner, Bildnis David Müller, 1919, Holzschnitt, Privatbesitz © Foto: Jessica Eschenbach
Ernst Ludwig Kirchner, Bildnis David Müller, 1919, Holzschnitt, Privatsammlung Unterfranken © Foto: Jessica Eschenbach
Christian Schad, Clelia, 1921, Lithografie, Privatbesitz © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Jessica Eschenbach
Christian Schad, Clelia, 1921, Lithografie, „Privatsammlung Unterfranken © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Jessica Eschenbach
Erich Heckel, Bildnis EH (Selbstporträt), 1917, Holzschnitt, Privatsammlung Unterfranken © Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen, Foto: Jessica Eschenbach
Karl Schmidt-Rottluff, Selbstbildnis I, 1913, Holzschnitt, Privatsammlung Unterfranken © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Jessica Eschenbach
Christian Rohlfs, Raucher, 1912, farbiger Linolschnitt Privatsammlung Unterfranken © Foto: Jessica Eschenbach
Emil Nolde, Dr. S. (Max Sauerlandt), 1913, Holzschnitt, Privatsammlung Unterfranken © Nolde Stiftung Seebüll, Foto: Jessica Eschenbach
Fritz Schaefler, Zwei Akte, um 1923, Aquarell über Bleistift, Privatsammlung Unterfranken © Foto: Jessica Eschenbach
Käthe Kollwitz, Verbrüderung, 1924, Lithografie, Privatsammlung Unterfranken © Foto: Jessica Eschenbach
Georg Philipp Wörlen, Liebespaar, 1922, Lithografie Privatsammlung Unterfranken © Foto: Jessica Eschenbach

Biografien der Künstler

Cuno Amiet
Solothurn 1868–1961 Oschwand

Aufgewachsen in Solothurn in der Schweiz, studiert Amiet ab 1886 an der Münchner Kunstakademie, wo er Giovanni Giacometti kennenlernt. Gemeinsam setzen sie ihr Studium an der Pariser Académie Julian fort. Dort tritt Amiet der symbolistischen Künstlergruppe Nabis bei. 1892 kommt er in der Künstlerkolonie Pont-Aven mit Werken von Paul Gauguin in Kontakt. Zurück in der Schweiz, lernt er Ferdinand Hodler kennen. 1906 tritt er der Brücke bei. 1937 werden Werke von ihm als „entartet“ beschlagnahmt und als „international verwertbar“ taxiert.

Max Beckmann
Leipzig 1884–1950 New York City

Ab 1900 studiert Max Beckmann an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar. In Paris begegnet er 1903/04 der Malerei von Paul Cézanne. 1904/05 zieht Beckmann nach Berlin und tritt 1907 der Berliner Secession bei. 1914 gründet er mit anderen die Freie Secession. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldet er sich freiwillig zum Sanitätsdienst. Der Krieg prägt sein Schaffen nachhaltig. 1933 als „entartet“ diffamiert, emigriert er 1937 nach Amsterdam, 1947 in die USA.

Georg Birnbacher
Gumbinnen 1885–1917 Königsberg

Birnbacher studiert ab 1909 an der Münchner Kunstakademie bei Hugo von Habermann, später bei Adolf Hölzel in Stuttgart. Er lebt als freier Künstler in Greifenberg am Ammersee und ist vor allem als Zeichner und Grafiker tätig. Seine Holzschnitte erscheinen postum in expressionistischen Zeitschriften und Mappenwerken wie Der Weg und Die Fibel.

Max Burchartz
Elberfeld 1887–1961 Essen

1907 studiert Max Burchartz in Düsseldorf an der Kunstakademie. Studienaufenthalte führen ihn nach München, Berlin, Paris und Algier. Nach dem Ersten Weltkrieg kommt er in Kontakt mit Dada und De Stijl am Weimarer Bauhaus. 1924 gründet er in Bochum ein Werbebüro mit Johannes Canis und lehrt ab 1926 an der Folkwangschule Essen. 1933 tritt Burchartz der NSDAP bei. Er gestaltet Propagandabücher. Sein Frühwerk wird von den Nationalsozialisten dennoch als „entartet“ diffamiert.

Otto Dix
Untermhaus 1891–1969 Singen (Hohentwiel)

1910 bis 1914 besucht Dix in Dresden die Kunstgewerbeschule. Während des Ersten Weltkriegs leistet er Militärdienst und kehrt anschließend nach Dresden zurück, wo er 1919 die Gruppe 1919 mitgründet. Nach Aufenthalten in Düsseldorf und Berlin nimmt Dix 1927 eine Professur an der Dresdner Kunstakademie an. 1933 wird er durch die NS-Machthaber seiner Professur enthoben, sein Werk diffamiert. Er zieht sich nach Süddeutschland zurück.

Conrad Felixmüller
Dresden 1897–1977 Berlin

Schon im Alter von 15 Jahren studiert Felixmüller an der Kunstakademie in Dresden und wird zwei Jahre später Meisterschüler von Carl Bantzer. Er beteiligt sich mit Illustrationen an linken und expressionistischen Zeitschriften wie Der Sturm, Die Aktion und Menschen. 1919 ist Felixmüller Gründungsmitglied der Dresdner Gruppe 1919 und Mitglied der Novembergruppe. 1920 erhält er den Sächsischen Staatspreis. Ab 1933 diffamieren die Nationalsozialisten sein Werk als „entartet“, Felixmüller wählt die innere Emigration.

Michel Fingesten
Butschkowitz 1884–1943 Cerisano

Geboren als Michl Finkelstein, beginnt er 16-jährig ein Studium an der Wiener Kunstakademie. Ab 1902 folgen Reisen nach Amerika und Australien. 1907 kehrt er nach Europa zurück und studiert bei Franz von Stuck in München. 1913 zieht er nach Berlin. Wegen der nationalsozialistischen Rassenpolitik zieht Fingesten 1935 nach Mailand, wird jedoch 1940 von den Faschisten interniert und wegen seiner „entarteten Kunst“ angeklagt.

Elsa Bertha Fischer-Ginsburg
Königsberg 1901–1998 Aschaffenburg

Fischer-Ginsburg erhält ihre künstlerische Ausbildung erst in Berlin und Hamburg, bevor sie 1920 bis 1922 an der Hans- Hofmann-Schule in München studiert. 1923 heiratet sie den Aschaffenburger Maler Heinrich Fischer. Nach ausgedehnten Reisen lässt sich das Paar 1925 in Aschaffenburg nieder. Als Jüdin erhält Fischer-Ginsburg 1935 Berufsverbot, kann sich mit ihrer Familie aber bis 1945 nahe Aschaffenburg versteckt halten.

Werner Gothein
Karlsruhe 1890–1968 Unteruhldingen

Gothein ist als Künstler Autodidakt. 1912 wird er Schüler von Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein im Berliner MUIM- Institut. Hier lernt er Malerei, Bildhauerei und die Technik des Holzschnitts. Danach arbeitet er als freier Maler und Bildhauer und entwirft keramische Nutzgegenstände für die Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe. Im Zuge der NS-Aktion „Entartete Kunst“ werden seine Werke 1937 beschlagnahmt und zum Großteil zerstört.

George Grosz
Berlin 1893–1959 Berlin

Grosz studiert in Dresden, Berlin und Paris. 1914 meldet er sich freiwillig zum Militär, wird aber 1915 freigestellt. Aus Protest gegen den Krieg ändert er seinen Namen, Georg Ehrenfried Groß, in den englisch klingenden Namen George Grosz. 1919 tritt er der KPD und der Novembergruppe bei. 1920 organisiert er in Berlin die Erste Internationale Dada- Messe und erhält in der Münchner Galerie von Hans Goltz eine Einzelausstellung. 1932 nimmt er einen Lehrauftrag in New York an und emigriert 1933 in die USA.

Erich Heckel
Döbeln 1883–1970 Radolfzell am Bodensee

1904/05 studiert Erich Heckel mit Karl Schmidt-Rottluff Architektur an der TH Dresden. Hier begegnet er Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner. Gemeinsam gründen sie 1905 die Künstlergruppe Brücke in Dresden. Ende 1911 erfolgt der Umzug nach Berlin. Am Ersten Weltkrieg nimmt Heckel als Sanitäter teil. Ab 1933 wird er als „entartet“ diffamiert, 1937 werden Werke Heckels auf der Feme- Ausstellung „Entartete Kunst“ präsentiert. 1944 erfolgt der Rückzug an den Bodensee.

Karl Hofer
Karlsruhe 1878–1955 Berlin

1897 beginnt Hofer sein Studium an der Kunstakademie Karlsruhe. 1902 wechselt er an die Kunstakademie Stuttgart. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Rom und Paris zieht Hofer 1913 nach Berlin. Er wird Mitglied der Freien Secession. Während eines Frankreichurlaubs wird er 1914 interniert und kehrt erst 1919 zurück. Er wird zum Professor ernannt und 1923 in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Ab 1933 folgen Entlassung und Diffamierung.

Max Kaus
Berlin 1891–1977 Berlin

Nach einer Malerlehre studiert Max Kaus ab 1908 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Während des Ersten Weltkriegs ist er Sanitäter und lernt Erich Heckel kennen, der ihn künstlerisch stark prägt. Kaus lehrt ab 1926 an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in Berlin-Charlottenburg, ab 1937 an den Vereinigten Staatsschulen in Berlin. 1937 werden Werke von Max Kaus beschlagnahmt, und wenig später muss er auch seine Lehrtätigkeit aufgeben. Nach Ende der NS-Diktatur unterrichtet er erneut in Berlin.

Edmund Kesting
Dresden 1892–1970 Birkenwerder

Kesting studiert ab 1911 an der Dresdner Kunstgewerbeschule und wechselt 1915 an die Kunstakademie. Nach dem Kriegsdienst 1915 bis 1918 setzt er sein Studium fort. 1919 gründet er eine private Kunstschule. Er begegnet Herwarth Walden und wird Teil des Sturm-Kreises. In den 1920ern arbeitet er konstruktivistisch und wird international bekannt. 1931 ist er Gründungsmitglied der Neuen Dresdener Sezession. Ab 1933 erleidet Kesting Repressionen und erhält u. a. Malverbot.

Paul Klee
Münchenbuchsee 1879–1940 Muralto

Ab 1899 studiert Klee in München. 1911/12 begegnet er der Künstlergruppe Der Blaue Reiter; gemeinsame Ausstellungen folgen. Klee ist Gründungsmitglied der Münchner Neuen Secession. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs reist er mit August Macke nach Tunesien. 1916 muss Klee zum Militär. Ab 1921 arbeitet er als Meister am Bauhaus. 1931 folgt der Ruf an die Kunstakademie Düsseldorf. 1933 entlassen, zieht Klee nach Bern.

Oskar Kokoschka
Pöchlarn 1886–1980 Montreux

Ab 1905 studiert Kokoschka an der Wiener Kunstgewerbeschule und arbeitet bereits 1907 an den Wiener Werkstätten. Er begegnet Adolf Loos und arbeitet für Herwarth Waldens Zeitschrift Der Sturm. Seine Werke präsentiert er mit dem Wiener Hagenbund und 1912 auf der Sonderbundausstellung in Köln. Kokoschka meldet sich 1914 freiwillig zum Militär. 1919 erhält er den Ruf an die Kunstakademie Dresden. 1931 kehrt er nach Wien zurück. Mit Aufstieg des Nationalsozialismus zieht er 1934 nach Prag und emigriert 1938 nach London.

Käthe Kollwitz
Königsberg 1867–1945 Moritzburg

Schon früh von den Eltern gefördert, besucht Kollwitz ab 1886 Künstlerinnen- Schulen in Berlin und München. 1898 macht sie mit dem Grafikzyklus Ein Weberaufstand auf sich aufmerksam. In der Weimarer Republik feiert sie mit ihrer dezidiert sozialkritischen Kunst große Erfolge. 1919 wird sie als erste Frau in die Preußische Akademie der Künste berufen, aus der sie 1933 von den Nationalsozialisten wieder entlassen wird.

Emil Maetzel
Cuxhaven 1877–1955 Hamburg

Ab 1900 studiert Maetzel Architektur in Hannover, Dresden und Paris. Er leitet ab 1907 die Hamburger Städtebauabteilung. Als Künstler steht Maetzel dem Brücke- Expressionismus nahe. Die eigene Sammlung afrikanischer Plastik inspiriert seine expressionistische Malerei und Grafik. Maetzel ist 1919 Mitbegründer der Hamburgischen Sezession. 1933 zwangspensioniert, gilt sein grafisches Werk während der NS-Zeit als „entartet“.

Ludwig Meidner
Bernstadt a. d. Weide 1984–1966 Darmstadt

Meidner erhält seine künstlerische Ausbildung in Breslau, Berlin und Paris. 1912 gründet er die Künstlergruppe Die Pathetiker in Berlin und arbeitet für expressionistische Zeitschriften. Während des Kriegsdiensts erkrankt Meidner und kommt u. a. ins Lazarett nach Aschaffenburg. 1924 bis 1927 arbeitet er als Zeichenlehrer an der Berliner Lewin-Funcke-Schule, ab 1935 an der jüdischen Schule Jawne in Köln. 1939 flieht er mit seiner Familie vor dem NS-Terror nach London.

Otto Mueller
Liebau 1874–1930 Obernigk

Ab 1894 studiert Mueller in Dresden und München, bricht das Studium jedoch 1899 ab. Ende 1908 zieht er nach Berlin, wird 1910 Mitglied der Neuen Secession und tritt der Brücke bei. Während des Ersten Weltkriegs leistet er Dienst als Infanteriesoldat. 1919 wird er an die Kunstakademie Breslau berufen. Auf Reisen zeigt er ein tiefes Interesse an der Kultur der Sinti und Roma. Seine Werke werden während der NS-Zeit als „entartet“ diffamiert und beschlagnahmt.

Heinrich Nauen
Krefeld 1880-1940 Kalkar

Ab 1898 studiert Nauen an den Akademien in Düsseldorf und Stuttgart und besucht private Schulen in München und Paris. Anfang 1906 zieht er nach Berlin und tritt der Secession bei. 1911 geht er an den Niederrhein zurück und beteiligt sich 1912 an der Kölner Sonderbundausstellung. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem Nauen als Soldat teilnimmt, wird er Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Nauen gilt als bedeutender Vertreter des Rheinischen Expressionismus.

Emil Nolde
Nolde 1867–1956 Seebüll

Nach einer Ausbildung als Schnitzer und Möbelzeichner arbeitet Nolde in München, Karlsruhe, Berlin und St. Gallen. Zeitgleich entstehen erste Aquarelle und Zeichnungen. Ab 1898 besucht er verschiedene private Malschulen. 1901 zieht er nach Berlin und tritt der Secession bei, 1906 der Brücke. Nolde wird zu einem der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Obwohl er selbst der NS-Ideologie nahesteht und Mitglied der NSDAP ist, wird seine Kunst als „entartet“ diffamiert.

Emil Orlik
Prag 1870–1932 Berlin

Orlik studiert ab 1889 in München an einer privaten Malschule und an der Kunstakademie. 1894 kehrt er in seine Geburtsstadt Prag zurück. Nach einer Ostasienreise zieht er 1904 nach Wien. Er ist 1899–1905 Mitglied der Wiener Secession. 1905 erhält Orlik einen Ruf an die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Ab 1906 ist er Mitglied der Berliner Secession, ab 1922 bis zu seinem Tod Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.

Max Pechstein
Zwickau 1881–1955 Berlin

Pechstein studiert 1902–06 in Dresden, erst an der Kunstgewerbeschule, dann an der Kunstakademie. 1906 wird er Mitglied der Künstlergruppe Brücke. Er zieht 1908 nach Berlin, wo er 1911 mit Kirchner das MUIM-Institut führt. 1914 tritt Pechstein eine Reise zu den Palau-Inseln an. Nach der Rückkehr meldet er sich zum Militär. Ab 1923 lehrt er an der Preußischen Akademie der Künste. 1937 erfolgt die Diffamierung seines Werks als „entartet“.

Franz Radziwill
Strohausen 1895–1983 Wilhelmshaven

Radziwill studiert ab 1913 Architektur in Bremen. Er belegt Abendkurse an der Kunstgewerbeschule. Als Soldat nimmt er 1915–1918 am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1919 lebt er in Berlin und tritt der Freien Secession und der Novembergruppe bei. 1923 zieht er nach Dangast. Radziwill sympathisiert zunächst mit dem linken Flügel der NSDAP und erhält 1933 einen Lehrstuhl für Freie Malerei in Düsseldorf, wird aber 1935 wieder entlassen.

Joachim Rágóczy
Bonn 1895–1975 Berlin

Rágóczy studiert an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Danach arbeitet er bis zu dessen Tod 1932 als Assistent für seinen Lehrer Emil Orlik. Die Sommer verbringt er an Nord- und Ostsee, u. a. auf Sylt und in Nidden. Während der NS-Zeit arbeitet Rágóczy an der Berliner Kunsthochschule als Bibliothekar. Seine Ablehnung des Nationalsozialismus äußert er nur im Privaten. Rágóczys Werk erhält lange nur wenig Anerkennung und wird erst in den späten 1980er-Jahren wiederentdeckt.

Christian Rohlfs
Groß Niendorf 1849–1938 Hagen

Ab 1870 besucht Rohlfs in Weimar die Großherzogliche Kunstschule. Ab 1884 arbeitet er als freischaffender Künstler. Sein Werk ist zunächst geprägt vom Impressionismus. 1901 zieht er auf Einladung von Ernst Osthaus nach Hagen. In den Folgejahren nähert er sich immer mehr dem Expressionismus an. Er wird 1911 in Berlin Mitglied der Neuen Secession und wendet sich als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg religiösen Themen zu. 1937 wird sein Werk als „entartet“ verfemt.

Karl Schmidt-Rottluff
Rottluff 1884–1976 Berlin

Mit seinem Schulfreund Erich Heckel studiert Karl Schmidt Architektur in Dresden. Gemeinsam mit Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner gründen sie 1905 die Künstlergruppe Brücke. Karl Schmidt nennt sich fortan nach seinem Geburtsort auch Rottluff. 1911 zieht er nach Berlin. Nach Auflösung der Brücke 1913 tritt er der Freien Secession in Berlin bei. Während des Ersten Weltkriegs leistet er Kriegsdienst. 1931 wird er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933 folgt der Ausschluss. Seine Kunst wird in der NS-Zeit als „entartet“ diffamiert.

Max Schwimmer
Leipzig 1895–1960 Leipzig

Schwimmer ist zunächst als Lehrer tätig und studiert ab 1919 Philosophie und Kunstgeschichte in Leipzig. Er beginnt seine künstlerische Tätigkeit und arbeitet für Satire-Zeitschriften. In den 1920ern lehrt er an der Leipziger Kunstgewerbeschule. 1933 wird er entlassen, bleibt jedoch Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste und arbeitet als Buchillustrator. 1937 werden im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ Werke von Schwimmer beschlagnahmt.

Heinrich Stegemann
Hamburg 1888–1945 Hamburg

Stegemann besucht bereits während seiner Malerlehre die Kunstgewerbeschule in Altona, wechselt 1906 nach Weimar und studiert ab 1909 an der dortigen Kunstakademie. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrt er traumatisiert nach Hamburg zurück. Er wird Mitglied der linkspolitisch ausgerichteten Berliner Novembergruppe. 1937 wird sein Œuvre als „entartet“ diffamiert und beschlagnahmt.

Georg Tappert
Berlin 1880–1957 Berlin

Tappert studiert an der Kunstakademie in Karlsruhe. 1903/04 assistiert er Paul Schultze-Naumburg an dessen Kunstschule Burg Saaleck. Er wird 1904 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und gründet 1907 in Worpswede eine Kunstschule. Ab 1909 in Berlin ansässig, wird Tappert zum anerkannten Teil der dortigen avantgardistischen Kreise und Mitglied in verschiedenen Künstlergruppen. 1921 wird er zum Professor ernannt, 1937 von den Nationalsozialisten aber entlassen.

Georg Philipp Wörlen
Dillingen an der Donau 1886–1954 Passau

Nach dem Studium an der Nürnberger Kunstgewerbeschule arbeitet Wörlen in Regensburg als Restaurator. 1914 wird er Lehrer an einer Realanstalt. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft nimmt Wörlen in Passau eine Stelle als Kunsterzieher an einem Gymnasium an. Obwohl sein frühes, dem Kubismus und Expressionismus nahestehendes Werk als „entartet“ geschmäht wird, ist Wörlen Anhänger der NS-Ideologie und tritt 1935 der NSDAP bei.

Ernst Ludwig Kirchner
Aschaffenburg 1880–1938 Davos

Die ersten Lebensjahre verbringt Ernst Ludwig Kirchner in Aschaffenburg, wo sein Vater in der Papier-Industrie als Ingenieur tätig ist. Weitere Stationen der Familie sind Frankfurt, Perlen bei Luzern und ab 1890 Chemnitz. Hier legt Kirchner 1901 das Abitur ab und beginnt an der TH Dresden das Architektur-Studium, das er 1905 mit einem Diplom abschließt. Unmittelbar danach gründet er gemeinsam mit Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe Brücke. 1908 reist Kirchner erstmals nach Fehmarn. Gemeinsam im Atelier oder an den Moritzburger Seen entwickeln die Brücke- Künstler einen ähnlichen Malstil und führen den Holzschnitt zu einer neuen Blüte. 1911 zieht Kirchner nach Berlin, wo er Erna Schilling kennenlernt. 1913 verfasst er die Chronik der KG Brücke. Sein Führungsanspruch führt zur Auflösung der Gruppe. 1915 meldet sich Kirchner zum Militär, erleidet aber bald darauf einen Nervenzusammenbruch. Es folgen Aufenthalte in Sanatorien, u. a. in Davos, wo er ab 1918 ständig lebt. Unter dem NS-System gilt seine Kunst als entartet. 639 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt, 32 davon in der Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“ diffamiert. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich nach dem „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland rapide. Im Juni 1938 stirbt Ernst Ludwig Kirchner durch eine Schussverletzung. Der herbeigerufene Davoser Amtsarzt bescheinigt Suizid.

Christian Schad
Miesbach 1894–1982 Stuttgart

1913 studiert Schad zwei Semester an der Kunstakademie München, u. a. bei Heinrich von Zügel. Er reist 1914 nach Volendam (Niederlande) und wird dort vom Beginn des Ersten Weltkriegs überrascht. Mit Unterstützung seiner Eltern gelingt es ihm, der Einberufung zum Militär zu entkommen und zur Kur nach Zürich zu fahren. Dort kommt er 1915/16 in Kontakt mit der Dada- Bewegung und macht die Bekanntschaft von Walter Serner. Er zieht weiter nach Genf, wo er u.a. Patienten einer Nervenanstalt porträtiert und ab 1918 mit Fotogrammen experimentiert, die später als Schadographien bezeichnet werden. 1920–29 entwickelt er zunächst in Italien, dann in Wien, Berlin und Paris seinen Malstil, der ihn zu einem der bekannteren Vertreter der Neuen Sachlichkeit macht. 1933 tritt Schad in Berlin in die NSDAP ein. Er wendet sich vermehrt okkultischen Theorien und der Theosophie zu. Bis 1942 ist er Mitglied im Verein Berliner Künstler und beteiligt sich an verschiedenen Ausstellungen der NS-Kulturgemeinde. 1942 reist er zu einem Porträtauftrag nach Aschaffenburg und beschließt nach der Zerstörung seines Berliner Ateliers bei einem Luftangriff, vorläufig dorthin umzuziehen. Er erhält den Auftrag, eine Kopie der Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald anzufertigen. 1947 wird er in einem Spruchkammerverfahren als „Mitläufer“ eingestuft. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Bettina lebt Schad ab 1962 in Keilberg bei Aschaffenburg.

Fritz Schaefler
Eschau 1888–1954 Köln

Der in Eschau im Spessart geborene Schaefler studiert ab 1905 Architektur an der TH München. 1906 wechselt er an die Königliche Kunstgewerbeschule und 1908 an die Kunstakademie München. Seit 1910 arbeitet er als freischaffender Künstler, seine Werke werden bei den Secessionen in München und Berlin präsentiert sowie in der Münchner Galerie Thannhauser. Als Soldat wird er 1916 an der Westfront schwer verwundet. Unter dem Eindruck des Krieges beteiligt er sich 1918/19 aktiv an der Münchner Räterepublik. 1919 arbeitet er in der Redaktion der kulturrevolutionären Zeitschrift Der Weg. Nach Zerschlagung der Räterepublik flieht er zu Alfred Kubin nach Wernstein und zieht 1920 nach Prien an den Chiemsee, wo zahlreiche Aquarelle und Holzschnitte entstehen. 1923 reist er mit seinem Förderer und Freund, dem Kunsthistoriker Kurt Gerstenberg, nach Italien. 1927 zieht er mit seiner Familie nach Köln, ist bis 1944 u. a. in der Raumgestaltung tätig und realisiert Glasfenster, Altarbilder und Sgraffiti. Im Zuge der NS-Aktion „Entartete Kunst“ werden Werke Schaeflers aus deutschen Museen und öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt, zum Teil auch zerstört. Einige seiner Arbeiten werden in der gleichnamigen Münchner Feme-Ausstellung gezeigt. Die letzten Kriegsmonate verbringt er während der Bombenangriffe auf Köln im Bergischen Land. Nach Kriegsende kehrt er nach Köln zurück und erhält wieder vereinzelte Aufträge für kirchliche und profane Bauten.

Aktuell zur Ausstellung

Begleitprogramm

Apr.122026
Offene Führung
von: 14:30 - 17:00
KirchnerHAUS Museum

KUNST–KAFFEE–KOMMUNIKATION

„Kunst verkaufen – und sammeln“

Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit mit Anne Hundhausen und anschließendes Gespräch bei Kaffee und Kuchen mit Anette Hawel zum Thema: „Kunst verkaufen – und sammeln“ im „Ludwig 17“. Wie kommt man dazu, Kunst zu verkaufen? Welche Besonderheiten stecken im Umgang mit Künstler*innen, die man vertritt? Welche Eigenheiten haben so manche Kunstsammler*innen? Und was muss ein Kunstwerk ausstrahlen, damit man es nicht weiterverkaufen, sondern in die eigene Kunstsammlung übernehmen möchte? Darüber berichtet Anette Hawel, die fast 30 Jahre lang in Ringheim/Großostheim die beliebte Galerie „Capriola“ betrieb.

Ticket: 15,00 €, zzgl. Eintritt

Mai92026
BEGLEITPROGRAMM
von: 11:00 - 15:00
Atelier Jennifer Maus, Dinglerstraße 6a, Aschaffenburg

ORTSWECHSEL:
Linolschnitt-Workshop mit Jennifer Maus

Der Linolschnitt gehört zu den Hochdruck-Verfahren. Das Material ist leichter zu bearbeiten als Holz, das Ergebnis dem Holzschnitt aber sehr ähnlich. Daher eignet sich Linolschnitt besonders gut für Anfänger*innen. Unter professioneller Anleitung durch die Künstlerin Jennifer Maus können alle Teilnehmenden sich mit der Technik vertraut machen und individuelle Drucke gestalten oder sich mit Motiven aus der Ausstellung auseinandersetzen. Das Angebot findet im Atelier der Künstlerin in der Aschaffenburger Innenstadt statt (Dinglerstraße 6a, Hinterhof).

Kosten: 55,- p.P. inkl. Material, Teilnehmer*innenzahl

Mai102026
Offene Führung
von: 14:30 - 17:00
KirchnerHAUS Museum

KUNST–KAFFEE–KOMMUNIKATION

„Vom Wohnzimmer ins Museum“

Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit mit Silvia Wolf-Möhn. In der anschließenden Gesprächsrunde erörtern Anja Lippert, Leiterin der Abteilung für Stadtgeschichte der Museen der Stadt Aschaffenburg und Julia Hasenstab, Kuratorin im KirchnerHAUS Museum das Thema „Vom Wohnzimmer ins Museum“. Bei Kaffee und Kuchen berichten sie von ihren Erlebnissen, denn in so manchem Wohnzimmer, mitunter auch auf Dachböden und in Kellern schlummern wahre Kunst- und Kulturschätze. Doch wie gelangen Dinge aus Privatbesitz temporär oder dauerhaft ins Museum? Welche Chancen oder Herausforderungen stellen sich für Museen und Ausstellungshäuser angesichts privater Sammlungen?

Ticket: 15,00 €, zzgl. Eintritt

Mai202026
BEGLEITPROGRAMM
von: 18:00 - 20:00
Christian Schad Museum, Pfaffengasse 26, Aschaffenburg

ORTSWECHSEL:
Christian Schads Weg in die Neue Sachlichkeit

Vortrag: Dr. Alexandra von dem Knesebeck

Christian Schad zählt zu den zentralen Figuren der Neuen Sachlichkeit. Der Vortrag zeichnet anhand von Werken in der Ausstellung „BLICK. FANG.MODERNE“ seinen Weg von den expressionistischen und dadaistischen Experimenten der Schweizer Kriegsjahre hin zur Entwicklung seines präzisen, klassisch geprägten Realismus nach. Dabei wird deutlich, wie internationale Einflüsse, persönliche Erfahrungen und kunsttheoretische Debatten Schads neusachliche Bildsprache formten. Als besonderes Highlight findet der Vortrag im Christan Schad Museum inmitten von Werken des Künstlers statt.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten:

Führungen

März82026
Offene Führung
von: 14:30 - 15:45
KirchnerHAUS Museum

Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

März192026
After Work Führung
von: 17:00 - 18:15
KirchnerHAUS Museum

After Work Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

März252026
SONDERFÜHRUNG
von: 17:00 - 18:30
KirchnerHAUS Museum

SONDERFÜHRUNG mit Julia Hasenstab M.A., Kuratorin der Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 7,00 EUR zzgl. Eintritt.

Apr.122026
Offene Führung
von: 14:30 - 15:45
KirchnerHAUS Museum

Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

Apr.162026
After Work Führug
von: 17:00 - 18:15
KirchnerHAUS Museum

After Work Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

Apr.182026
Familienführung
von: 15:00 - 16:15
KirchnerHAUS Museum

Kinder-/ Familienführung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit (geeignet für Familien mit Kindern zwischen ca. 5 und 12 Jahren).
Ticket pro Person: 7,00 EUR, zzgl.Eintritt (über 15 Jahre)
Familienticket: 12,00 EUR, zzgl. Eintritt (über 15 Jahre)

Mai102026
Offene Führung
von: 14:30 - 15:45
KirchnerHAUS Museum

Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

Mai212026
After-Work-Führung
von: 17:00 - 18:00
KirchnerHAUS Museum

After Work Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

Juni62026
Familienführung
von: 15:00 - 16:15
KirchnerHAUS Museum

Kinder-/ Familienführung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit (geeignet für Familien mit Kindern zwischen ca. 5 und 12 Jahren).
Ticket pro Person: 5,00 EUR, zzgl.Eintritt (über 15 Jahre)
Familienticket: 12,00 EUR, zzgl. Eintritt (über 15 Jahre)

Juni142026
Offene Führung
von: 14:30 - 15:45
KirchnerHAUS Museum

Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

Anmeldung
zu den Veranstaltungen

Veranstaltung *

KirchnerHAUS MUSEUM
Aschaffenburg

Museum

07.03. – 14.06.2026
BLICK.FANG.MODERNE
Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit

Wegen Um- und Aufbau der kommenden Ausstellung
bis 06.03.2026 geschlossen.

5,00 EUR | 3,00 EUR ermäßigt

Kinder bis 15 Jahren und Mitglieder des
KirchnerHAUS Aschaffenburg e.V. haben freien Eintritt

Wegen Um- und Aufbau der kommenden Ausstellung bis 06.03.2026 geschlossen.

Montag: Geschlossen
Dienstag – Samstag: 14:00 – 17:00
Sonntag: 11:00 – 17:00

März82026
Offene Führung
von: 14:30 - 15:45
KirchnerHAUS Museum

Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

März192026
After Work Führung
von: 17:00 - 18:15
KirchnerHAUS Museum

After Work Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

März252026
SONDERFÜHRUNG
von: 17:00 - 18:30
KirchnerHAUS Museum

SONDERFÜHRUNG mit Julia Hasenstab M.A., Kuratorin der Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 7,00 EUR zzgl. Eintritt.

Apr.122026
Offene Führung
von: 14:30 - 15:45
KirchnerHAUS Museum

Offene Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Ticket 5,00 EUR zzgl. Eintritt.

Apr.122026
Offene Führung
von: 14:30 - 17:00
KirchnerHAUS Museum

KUNST–KAFFEE–KOMMUNIKATION

„Kunst verkaufen – und sammeln“

Führung durch die Ausstellung BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit mit Anne Hundhausen und anschließendes Gespräch bei Kaffee und Kuchen mit Anette Hawel zum Thema: „Kunst verkaufen – und sammeln“ im „Ludwig 17“. Wie kommt man dazu, Kunst zu verkaufen? Welche Besonderheiten stecken im Umgang mit Künstler*innen, die man vertritt? Welche Eigenheiten haben so manche Kunstsammler*innen? Und was muss ein Kunstwerk ausstrahlen, damit man es nicht weiterverkaufen, sondern in die eigene Kunstsammlung übernehmen möchte? Darüber berichtet Anette Hawel, die fast 30 Jahre lang in Ringheim/Großostheim die beliebte Galerie „Capriola“ betrieb.

Ticket: 15,00 €, zzgl. Eintritt

Mai92026
BEGLEITPROGRAMM
von: 11:00 - 15:00
Atelier Jennifer Maus, Dinglerstraße 6a, Aschaffenburg

ORTSWECHSEL:
Linolschnitt-Workshop mit Jennifer Maus

Der Linolschnitt gehört zu den Hochdruck-Verfahren. Das Material ist leichter zu bearbeiten als Holz, das Ergebnis dem Holzschnitt aber sehr ähnlich. Daher eignet sich Linolschnitt besonders gut für Anfänger*innen. Unter professioneller Anleitung durch die Künstlerin Jennifer Maus können alle Teilnehmenden sich mit der Technik vertraut machen und individuelle Drucke gestalten oder sich mit Motiven aus der Ausstellung auseinandersetzen. Das Angebot findet im Atelier der Künstlerin in der Aschaffenburger Innenstadt statt (Dinglerstraße 6a, Hinterhof).

Kosten: 55,- p.P. inkl. Material, Teilnehmer*innenzahl

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