Virginia Woolf – Intellektuelle Avantgardistin und Popikone
Gesprächs-Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Claudia Wenner, geführt von Anne Hundhausen
Die englische Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941) zählt zu den bedeutendsten Autor*innen der Klassischen Moderne. Der von ihr in London mitbegründete Bloomsbury-Kreis war wichtiger Bezugspunkt, so wie für Ernst Ludwig Kirchner in Dresden die Künstlergruppe Brücke. Beide litten unter Depressionen, arbeiteten aber unverdrossen an ihren die Wahrnehmung revolutionierenden Werken. Woolf hat sich mit ihren Romanen – die subtile Bewusstseinsprozesse transparent machen und den traditionellen Realismus ablehnen – in die Literaturgeschichte eingeschrieben. Wie aber erklärt sich ihr überraschendes Nachleben als Popikone?
Der Eintritt ist frei.