Tafel 1

2019-07-12T08:50:14+00:00

Das Angebot eines Kirchner-Nachlasses Ernst Ludwig Kirchner starb am 15. Juni 1938, Erna Schilling-Kirchner am 4. Oktober 1945. Im selben Monat wurde das Wildbodenhaus mit Kirchners nachgelassenen Kunstwerken von den Schweizer Behörden abgeschlossen. Am 4. Dezember 1945 wurde die Sperre des Nachlasses verfügt. Eberhard W. Kornfeld, Bern, hat über den Weg von Ernst Ludwig Kirchners [...]

Tafel 2

2019-07-19T14:34:47+00:00

Die ersten Jahre nach dem 2. Weltkrieg Die Bilder auf dieser Seite sollen erklären helfen, weshalb Dr. Vinzenz Schwind 1946/47 das Angebot aus der Schweiz nicht annehmen konnte (siehe Tafel 1). Wenige Jahre nach dem Kriegsende standen die Menschen vor immensen Herausforderungen . Herren der Stadt waren die Offiziere der US Militärregierung. Sie ernannten 1945 [...]

Tafel 3

2019-07-12T08:30:29+00:00

Die Aschaffenburger Kulturliga Am 24. Februar 1948 wurde die Arbeitsgemeinschaft Aschaffenburg der Kulturliga München im »Hopfengarten« gegründet. Dort steht heute die Stadthalle. Vorstand Prof. Dr. Oskar Schürer (1892-1949), Kunsthistoriker, Darmstadt/Aschaffenburg, Hannes Neuner (1906-1978), Bauhausschüler, Staatl. Schule für Kunst und Handwerk, Saarbrücken. Er und seine Frau Eve Neuner Kayser stellen in der Ausstellung Aschaffenburger Künstler im März 1948 [...]

Tafel 4

2019-07-12T08:30:07+00:00

Die Aschaffenburger Kulturliga entdeckt E. L. Kirchner Das »Main-Echo« kündigte am 2. März 1948 einen Aschaffenburger als Bahnbrecher moderner Kunst an. Mit großer Energie bereiteten die Verantwortlichen der Aschaffenburger Kulturliga die erste Kirchner-Ausstellung in der Stadt vor. Viel Zeit war nicht, den großen Sohn der Stadt kennenzulernen, denn die Ausstellung war nur vom 6. bis [...]

Tafel 5

2019-07-12T08:29:18+00:00

Christian Schad und Ernst Ludwig Kirchner Der Kunstmaler Christian Schad kam 1942 wegen eines Porträtauftrags nach Aschaffenburg. Er blieb in der Stadt, da sein Atelier in Berlin im selben Jahr durch Bomben zerstört worden war. In dieser Zeit erhielt er von Oberbürgermeister Wilhelm Wohlgemuth den offiziellen Auftrag, eine Kopie der Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald [...]

Tafel 6

2019-07-12T08:28:33+00:00

Die Kirchner-Ausstellung vom März 1948 – Versuch einer Rekonstruktion Es gibt zwei Standardwerke zur Kirchner-Graphik, die auch in unserer Bibliothek stehen, nämlich den »Dube« in 2 Bänden1 und den »Gercken« in bisher 4 Bänden2. Annemarie und Wolf-Dieter Dube teilen in ihrem Werk Kirchners Graphik ein in Holzschnitte, Radierungen, Lithographien und nennen zu jedem Werk einen Titel. [...]

Tafel 7

2019-07-12T08:27:29+00:00

Korrespondenzen 1948 Walter Kirchners mit Frankfurter Kunstkabinett und Kulturamt Aschaffenburg Auf dieser Tafel sind einige Schriftstücke aus der Korrespondenz Walter Kirchners, des Bruders Ernst Ludwig Kirchners, wiedergegeben und zwar mit Frau Hanna Bekker vom Rath, der Galeristin des Frankfurter Kunstkabinetts und dem Kulturamt Aschaffenburg. Dabei sind hervorzuheben: 9. Februar, Brief Walter Kirchners an Hanna Bekker [...]